Wir setzen uns für eine freie und emanzipatorische Bildung und selbstbestimmtes Leben und Lernen ein. Wir sind eine offene, basisdemokratische Gruppe am Campus Dortmund und freuen uns immer, wenn sich Menschen uns anschließen um für die erwähnten Ziele einzutreten und ihre eigenen Ideen einzubringen. Außerdem verstehen wir uns auch als Plattform für selbstorganisierte Bildung sowie Aktionen und Protest rund um dieses Thema.

Wir wehren uns gegen eine Ökonomisierung der Bildung und des Sozialen, aber auch in allen anderen Lebensbreichen. Unsere Arbeit konzentriert sich auf kritische Diskussion und Reflexion von bildungspolitischen Abläufen und Verhältnissen sowie Vernetzung mit anderen Akteur_innen, wie z.B. dem Dortmunder Bildungsstreikbündnis oder bundesweit selbstorganisierten Bildungszusammenhängen. In diesem Rahmen versuchen wir uns und andere selbst die Möglichkeit einer alternativen Bildung zu geben und entsprechende Freiräume zu schaffen. Diese sollen versuchen kapitalistische, sexistische und andere Hierarchie konstruierende, diskriminierende Einflüsse zurückzudrängen. Ihnen soll eine solidarische Umgehensweise zu Grunde liegen und sie sollen Möglichkeiten zur freien Entfaltung bieten.
Wir sind eine unparteiliche Gruppe, die sich regelmäßig trifft und im Rahmen ihrer Diskussionsprozesse und Ziele unter anderem Vorträge, Diskussionsveranstaltung und Protestaktionen unterstützt und durchführt.

Das KffB ging aus dem Protestcamp auf dem Dortmunder Campus im Jahre 2005 hervor. Seit der Entstehung ist das Komitee ein Teil der Bildungsproteste vor Ort. Wir haben intensiv an der Abschaffung der Studiengebühren im Rahmen vergangener Protestbewegung (unter anderem dem Bildungsstreik) mitgewirkt und kämpfen darüber hinaus auch für weitergehende Ziele für eine freie und emanzipatorische Bildung. Eine bundesweite, wenn nicht sogar weltweite, Vernetzung ist uns wichtig und Teil unserer Arbeit.

Das Komitee für freie Bildung ist eine unabhängige Gruppe. Wir arbeiten nicht mit Menschen zusammen, die rechtes oder anderes menschenverachtendes Gedankengut vertreten.

Wenn ihr also Lust habt mitzumachen oder Unterstützung bei euren Ideen oder Projekten gebrauchen könnt, meldet euch einfach!