Trubel um das Sommerfest an der TU Dortmund

In den letzten Monaten rumorte es hinter den Fassaden der TU Dortmund. Die Hochschulleitung der TU hatte zum Sommerfest am 07.07.2011 geladen. Verschiedene Teile der Hochschule sollen dort gemeinsam ein buntes Fest gestalten so die Idee hinter der Veranstaltung.

Zu ersten Diskussionen in der Studierendenschaft kam es, als das Rektorat der TU Dortmund, aus ihren Augen, unliebsamen politischen Gruppen die Teilnahme mit eigenen Beiträgen verbot. Ebenfalls erging ein Verbot an alle studentischen Gruppen wie Fachschaften, dem AStA und studentischen AGs keinerlei Getränke oder Speisen anbieten zu dürfen.

Als das Rektorat auf die Forderungen der Studierenden diese Verbote zurückzunehmen nicht einging, diskutierten diese Offen über einen Boykott des Sommerfestes durch alle Institutionen der verfassten Studierendenschaft. Dies zeigte nun offenbar Wirkung, so wurde nun vom Rektorat mitgeteilt, dass nun alle studentischen Gruppen an dem Sommerfest teilnehmen dürfen.

“Allein die Tatsache, dass die Hochschulleitung versucht Teile der verfassten Studierendenschaft von einem hochschulweiten Fest auszuschließen ist ein Skandal. Es sollten ganz klar unliebsame Stimmen die sich kritisch gegen Positionen des Rektorats stellen zensiert werden.” sagt Kathrin Schönebeck vom Komitee für freie Bildung Dortmund (KffB).

“Gut das die Hochschulleitung eingelenkt hat. Dies wäre zu einem Konflikt ausgeartet den das Rektorat nicht hätte gewinnen können und dem öffentlichen Bild der Hochschule noch weiter geschadet hätte.” erklärt Schönebeck weiter.