Solidarität mit Bildungsstreikenden in Düsseldorf

Im Rahmen der Bildungsproteste kommt es bundesweit immer wieder zu staatlicher Repression.
Friedliche Demonstrant*innen werden kriminalisiert um so die Inhalte ihres Protests in den Hintergrund zu drängen und zu deligitimieren.
Für uns ist es wichtig dieser Repression mit Solidarität unter den Betroffenen zu begegnen, denn wenn wir uns nicht einschüchtern, wegsperren und demotivieren lassen, funktioniert Repression nicht!

In Düsseldorf wurden Menschen wegen einer Sitzblockade im Rahmen der dortigen Bildungsstreikproteste angezeigt. Nun kommt es zur Verhandlung, auf der entschieden werden soll ob das Eintreten für die Ziele des Bildungsstreik in Form einer friedlichen Sitzblockade eine Straftat darstellt.

Das Komitee für freie Bildung Dortmund erklärt sich mit den Angeklagten solidarisch. Die Antwort auf solche Repression darf niemals das Aufgeben sein. Angeklagt sind wenige, gemeint sind wir alle. Das Eintreten für freie Bildung, einem Menschenrecht, darf nicht kriminalisiert werden!

Die Verhandlung findet am Freitag, ab 8:45 Uhr im Amts- und Landgericht Düsseldorf, Werderner Straße 1 (U74, U76, U77 bis „Oberbilker Markt“ ihr werdet gleich vom Gebäude erschlagen, wenn ihr aus der U-Bahn kommt), Saal 1.104 statt.