Forderungsübergabe zur IBZ-Eröffnung an der TU Dortmund

Pressemitteilung der freien Studierenden
Im Rahmen der Einweihungsfeierlichkeiten des Internationalen Begegnungszentrums (IBZ) an der TU Dortmund überreichten die ehemaligen BesetzerInnen, als Nikoläuse verkleidet, ihrer Rektorin ein Weihnachtsgeschenk mit den Forderungen zur Verbesserung der Studienbedingungen, sowie der Kritik am bestehenden Bildungssystem.
Außerdem nahm Frau Gather einen Wunschzettel entgegen, mit der Bitte, die Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruch, die sie gegen ihre Studierenden stellte zurückzuziehen.

Durch die Räumung des besetzten Hörsaals – am 30.11.2009 – wurde ein dringend notwendiger Diskurs erschwert und das Engagement vieler Studierender kriminalisiert. „Wir bedauern das Verhalten der Universitätsleitung und hoffen, dass die Rektorin sich zur Weihnachtszeit besinnt und das Gespräch mit uns aufnimmt. Wir sind bereit dazu.“, so Kathrin Schönnebeck von den freien Studierenden

Da der Anlass der Geschenkübergabe, die Einweihung des IBZ war, ist es wichtig sich noch einmal bewusst zu machen, dass das Gebäude neben 700.000€ Spenden mit 500.000€ Studiengebühren finanziert wurde.
„Frau Gather hat den Beitrag aus Studiengebühren als Spende dargestellt, ich dachte immer Spenden wären frewillig!“sagte Kurt, der auch an der Besetzung teilgenommen hatte.